#68 Thomas Anzenhofer

Son­ntag 30. Dezem­ber 19 Uhr // Diese Stimme. Wie aus dem Dorn­busch, sie schme­ichelt nicht, ihr Wort erge­ht. Thomas Anzen­hofer ist John­ny Cash oder war es umgekehrt, was wird er als urban urtyp machen? Lesen möglicher­weise. Oder sin­gen? Vielle­icht lädt er ja auch zur Jahresab­schluss­bas­tel­stunde ein oder verteilt Kochrezepte oder klärt ein paar Morde auf, […]

#69 Julia Kadel Trio

Alles wegen Julia, Julia Hüls­mann: Ihr spielte Julia Kadel vor, das ist ein paar Jahre her und Julia (Kadel) war etwas unglück­lich, weil ihr beim Psy­­cholo­gie-Studieren das Klavier aus den Augen geglit­ten war und der Sinn aus den Hän­den. Spielte sie also Julia Hüls­mann vor, die sagte: „Was willst du denn? Mach Musik!“ Seit­dem macht […]

Review Ätna

Reak­tio­nen am Aus­gang: “Groß!” — “Groß!” — Groß!” — Ja, so war der Abend, er war groß. Fotos von Sabine Hah­ne­feld und Michael Schwettmann, ihre Gale­rien hier:

Review Mammal Hands

Sagen wir es mit Klaas Torens­ma, er ist weit gefahren: “Great con­cert by Mam­mal Hands and a very good beer too! And all cred­its to the very friend­ly peo­ple of Urban Urtyp!” Bines Galerie hier:

#65 Backseat Boys

Den Abend müssen wir lei­der absagen, ger­ade kam die Info, dass DJ Schänz krank sei.  // „God is a DJ“, sagten Faith­less einst. Heute, 20 Jahre später, ist offen­sichtlich jed­er ein DJ, Sportler sind es, Mod­els, Jour­nal­is­ten und sog­ar Paris Hilton. Anders gesagt: Lap­tops und iPads haben die Hür­den genom­men — die tech­nis­chen, die ästhetis­chen […]

Mammal Hands | urban urtyp spezial

Fre­itag 21. Sep­tem­ber 20 Uhr // Selbe Insel und gle­ich­es Alter, selbes Label und gle­ich­es Niveau: Mam­mal Hands wer­den behar­rlich mit Gogo Pen­guins ver­glichen und mit Por­ti­co Quar­tet. Das sind keine Vorschus­s­lor­beeren, es ist ein Befund, warum? Weil ihre Musik genau­so eigen­ständig ist, so unvorherse­hbar, unver­wech­sel­bar.

#66 Ätna

Son­ntag 28. Okto­ber 19 Uhr // Ein­er­seits sind da: die unbeugsamen Beats von Drum­mer Demi­an, min­i­mal­is­tisch, aber max­i­mal durch­dacht. Das Andere ist: die Inten­sität der Stimme von Inéz, dazu die melan­cholis­chen Sounds, die sie kreiert. Ätnas Musik lebt aus ihren Kon­trasten. Elec­tro-Pop ohne post­mod­ernes Bei­w­erk. Keine Geschenkschleifen und keine Orna­mente, Ätna ist musikalis­che Essenz.

#67 Textor + Renz

Son­ntag 11. Novem­ber 19 Uhr // Fühlt sich an wie “Nighthawks”, das Bild von Edward Hop­per: men­schen­leeres Draußen, drin­nen sitzt ein Typ vor seinem Glas, der aussieht wie Humphrey Bog­a­rt oder kön­nte auch Neil Young gewor­den sein. Der sich anhört wie Nick Drake. Und dann ein verk­narzter Sound, das ist entwed­er der Tre­sen oder Marc […]