supp #61 The Cello Experience

The Cel­lo Expe­ri­ence by Dirk Krogull

Daniel Bran­dl an Cel­lo und Com­put­er, Giuseppe Matone an den Drums. 2 Impro­visa­teure, 1 Musik. Ein­flüsse aus Blues, Jazz, Klas­sik, Welt­musik, sie tauchen auf und wieder ab wie Far­ben im Fluss, entschei­dend ist, wie die 2 aufeinan­der reagieren. Daniel und sein Cel­lo  —  ja, Par­füm Bru­tal! uu #7!  —  Daniel und sein Cel­lo haben vor drei Jahren mit Julia Hüls­mann zusam­men gespielt, als sie “Impro­vis­er in Res­i­dence” war in Moers. Als Sup­port­er ist Daniel jet­zt zusam­men mit Giuseppe das, was im Kul­turleben ein­er Kul­turstadt der Kul­tur­dez­er­nent ist, den es in Bochum seit 10 Jahren nicht mehr gibt, Weit­er­lesen

#61 Julia Hülsmann

Julia Hüls­mann by Volk­er Beushausen

Grand Female Piano. Radikal, weil unaufgeregt, imponierend, weil ohne Gehabe, lyrisch, weil ohne Allüre. Jed­er Ton hat seinen Sinn, was unnötig ist, bleibt unge­spielt, sie beweist, dass sie keinem nichts beweisen muss. Andächtig unangestrengt, ein­nehmend melodiös, beiläu­fig vir­tu­os. Lässt sich das noch anders sagen? „Lyrik­erin des Jazz“, hat eine große Wochen­zeitung sie genan­nt, Jaz­zpodi­um hat es ähn­lich gehört Weit­er­lesen

Hans-Joachim Roedelius & Arnold Kasar

Der eine ist für die elek­tro­n­is­che Musik, was Adam für die Men­schheit war, ein Urvater, der andere ist urban urtyp #57, zusam­men sind sie “die frucht­barste und wun­der­voll­ste Koop­er­a­tion des Jahres”. Schrieb INTRO, auch SPEX usw., alle am Jubeln, wir sowieso, deshalb ein urban urtyp spezial. Tick­ets direkt hier bei uns!

Review FoG

FoG in Chris­tuskirche by Con­stan­tin Rei­neck

Sor­ry, kom­men etwas spät, die Fotos, sie sind großar­tig. Wie das Konz­ert! Hier die Gale­rien von Niko­let­ta, Michael und Olaf:  Weit­er­lesen

#60 Pari San

Was für ein Art­work! “Frozen Time” von Pari San ©

Sinnliche Songscapes zwis­chen Pop und Avant­garde. Das ist als Kurzbeschrei­bung etwas dünn aufge­tra­gen, wenn man das Art­work oben sieht. Etwas far­biger: Pari & Paul schaf­fen urban elek­trisierende Span­nungs­felder. Und jet­zt mal mit etwas mehr Barock: Sie, Paris­sa Eskan­dari, im Iran geboren, er, Paul Bren­ning, in Berlin, man kön­nte meinen, wenn man sie hört, träfe ori­en­tal­is­che Mys­tik auf preußis­che Ratio, Impul­siv­ität auf tech­nis­che Präzi­sion usw., aber nein, das trifft es auch nicht, das ist barock­er Mul­ti­kul­tik­itsch, sehr viel inter­es­san­ter ist, dass er, der gegeißelte Paul, Sounds kreiert, von denen sich tat­säch­lich denken lässt, sie seien unge­hört, ein­er­seits. Und dass ander­er­seits sie, die Mut­ter­mari-Pari, einen Gesangsstil entwick­elt hat, der an Björk erin­nert, den man so aber eben­falls noch nicht gehört hat und der in der Lage ist, die Gren­zen zu ver­schieben, an die man sich so gerne hält, dass beispiel­sweise ori­en­tal­is­che Mys­tik auf preußis­che Präzi­sion träfe usw. und direkt überm Schlag­baum reicht­en sie sich die Hand. Tat­säch­lich ver­schiebt sich am Ende nur eine Gren­ze, und das ist die zwis­chen Tag und Traum. Weit­er­lesen

Review Jeff Cascaro

Jeff Cas­caro by Michael Schwettmann

Was der aus dem Ärmel schüt­telt, unangestrengt und ungekün­stelt. Mit ein­er ele­gan­ten Schlampigkeit, die nur hat, wer sie sich leis­ten kann. Cas­caro kann. Foto­be­weis:

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qualitativ anspruchsvoll, trendsetzend, kreativ“

urban urtyp by Michael Schwettmann

Wow, wir wer­den eingepreist gepriesen! uu wird mit dem APPLAUS-Preis geehrt, und den vergibt wer? Die Bun­desregierung. An wen? An uns, das Inten­dan­ten-Kollek­tiv, das freis­chaf­fende. Wie das? APPLAUS ist ein Preis, der “für die Pro­gramm­pla­nung unab­hängiger Spiel­stät­ten“ vergeben wird, die Beto­nung liegt auf „unab­hängig“: Gepriesen wird, wer nicht am staatlichen Förder­hahn hängt. Und das ist gut, diese “Ini­tia­tive Musik”. Weil es  —  über­all, nicht nur in Bochum  —  „die vie­len kleineren Clubs im ganzen Land sind, denen es gelingt, das Pub­likum mit ihren Live­musik-Pro­gram­men zu begeis­tern und dabei jun­gen, noch unbekan­nten Musik­erin­nen und Musik­ern eine Bühne zu bieten”. So sagte es jet­zt die Beauf­tragte der Bun­desregierung für Kul­tur, Staatsmin­is­terin Moni­ka Grüt­ters bei der Bekan­nt­gabe der Preisträger: “Mit dem APPLAUS wollen wir dieses wichtige kul­turelle Engage­ment hon­ori­eren und weit­ere Anreize geben, in musikalis­che Pro­gramme zu investieren.“ Weit­er­lesen