Emika! ein uu-spezial im Oktober

Emi­ka 2017 im uu-Kubus by Adam C. Glagla

Sam­stag 19. Okto­ber // Ist das prä, ist das post, fragte SPEX, es ist egal. Es ist dunkel und eisklar, es ist Dub und dritte Dimen­sion, es ist Triphop und Tiefe. Eine tiefe Tiefe, das Gefühl, in etwas zu ger­at­en, das einen umwölbt. Und dann sind da Reste der Klas­sik in Pop gelegt und Reste des Pop in Klas­sik, als sei es akustis­ches Aspik. Prä? Post? Emi­ka.

Bürg­er­lich: Ema Jol­ly, aufgewach­sen in  Bris­tol, tschechisch-britis­che Fam­i­lie, seit 10 Jahren in Berlin. Hat klas­sis­che Aus­bil­dung genossen  —  also: Piano plus 4-track Kas­set­ten­reko­rder   —  und dann Sound-Design studiert und legt es seit­dem darauf an, die bei­den Sphären zu ver­mis­chen, den Club mit der Klas­sik und die Klas­sik mit dem deep­en Sound des Clubs. Beispiel:

Für eine ihrer Auf­nah­men mit einem Stre­ichensem­ble der Prager Phil­har­moniker hat sie die Anzahl der Kon­tra­bässe im Ver­gle­ich zur üblichen Orch­ester­auf­stel­lung um den Fak­tor 8 (acht!) erhöht. Warum?

Bei Orch­ester­musik kom­men die Höhep­unk­te ja nor­maler­weise eher aus den Höhen der Geigen, ich wollte lieber einen Dub­step-Zugang wählen, bei dem die Pow­er und das deepe Gefühl aus der Tiefe kom­men.“

Die Klas­sik vom Kopf auf den Bass gestellt. Klar, dass Brandt Brauer Frick sie remixed haben. Dass sie Pro­jek­te mit Hank Shock­lee von Pub­lic Ene­my betreibt. Dass die Filmwelt ihre Musik goutiert (ein­schließlich eines Trail­ers für “Mis­sion Impos­si­ble”) und  die Lon­don­er Olympiade 2012 … Emi­ka kann umar­men. Aber auch auf ihrer Home-Base, dem Berghain in Berlin, gilt sie — in der Fülle toller Elek­tron­iker dort — als Aus­nah­meer­schei­n­ung. Dazu Auftritte weltweit mit Shows in den USA, Aus­tralien, Europa bis nach Rus­s­land und die Türkei hinein, jet­zt Bochum.

Der urban urtyp Kubus, sie war Anfang 2017 schon mal bei uns. Damals war das: Wun­schzettel und da weit oben. Das jet­zt ist: Wun­schzettel, wieder weit oben. Für Wün­sche solch­er Art  —  eigentlich gilt, dass jed­er­men­sch nur 1 x urban urtyp wer­den kann  —  für solche Wün­sche gibt es urban urtyp spezial:

Nicht wie immer son­ntags, nicht wie immer 19 Uhr, nicht wie immer nur 10 Euro. Dafür immer etwas anders, in diesem Fall lautet die Formel: 1 ein­ma­liger Sonnabend um 20 Uhr für 20 Euro.

P.S. Falls jemand leise Zweifel hat, ob das akustisch geht: Emikas erster uu-Gig war eine akustis­che Groß­tat. Das eben ist diese Sache mit dem Gefühl, man werde umwölbt.


EMIKA | urban urtyp spezial

Sam­stag 19. Okto­ber 20 Uhr
Ein­lass 19 Uhr
VVK 20 € inkl. VVK- + Syst.Geb.
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