Review Shalosh

 

Shalosh an Rosh Hashana, dem jüdis­chen Neu­jahr: Bess­er kann ein neues Jahr, es ist das 5783igste, nicht begin­nen. Spielerische Inten­sität, flüs­siges Erzählen, eine unwider­stehliche Dra­maturgie und eine Leichtigkeit, die, je schw­er­er es wurde, je schw­erelos­er erschien: “It’s not a band, it’s an idea.” Fotos von Sabine Hah­ne­feld und, die Galerie wächst, dem urban urtyp-Kollek­tiv, Shalosh hat in der urban urtyp edi­tion gespielt:
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Brandt Brauer Frick

urban urtyp edi­tion //  Klas­sis­che Musik, dachte man, sei zugeknöpft, alle Knöpfe perl­mutt-belegt, das Leben durch­lit­ten. Während Tech­no schweißtreibend sei, die Kör­p­er ent­blößt, das Leben ein Rausch. Dann kamen BBF, seit­dem ist Tech­no Klas­sik und die Klas­sik berauscht. Brandt Brauer Frick. “Klingt wie eine Anwalt­skan­zlei”, sagen sie sel­ber. Und wer­fen sich in Anzüge, warum? “Aus unser­er Affinität zu Kraftwerk”, sagen sie, “musikalisch sind wir eigentlich genau das Gegen­teil, aber vom Look her fan­den wir sie ziem­lich inter­es­sant, ihre über­triebene Ern­sthaftigkeit. Weit­er­lesen

#78 Gigi Masin


 
Er lässt sich bis heute nicht ver­rech­nen, nicht auf Ambi­ent, nicht auf New Age, nicht auf Balearic und auch nicht auf Mod­erne Klas­sik, warum? Weil er nach wie vor ein­er der inno­v­a­tivsten und eigen­willig­sten Kün­stler ist in der Szene. Was er macht, macht er “wie früher, als es noch nie­man­den küm­merte”. Hier seine Geschichte  —  völ­lig untyp­isch, darum urtyp­isch: Weit­er­lesen

#83 Nullmillimeter

Vic­tor Kateav ©

Die Ent­fer­nung zwis­chen … und jet­zt das ganze Pro­gramm: zwis­chen nah & fern, klar & neblig, süß & sauer, alt & jung, zwis­chen dir & mir und uns & euch und iden­tisch & auch iden­tisch, zwis­chen gestern & heute, vor & nach, oben & unten, Erde & Him­mel & so weit­er, die Ent­fer­nung beträgt Nullmil­lime­ter.

Das ist exakt null “in between”, genau da sind Nullmil­lime­ter zuhause. Eine neue Band, eine alte. Ent­standen aus Frag­menten der ersten Gis­bert zu Knyphausen Band und Kid Kop­phausen. Ham­burg­er Szene satt. Weit­er­lesen

Shalosh

Shalosh ©

urban urtyp edi­tion //  Ein Jazz-Piano-Trio? Eine Band, ein Spaß, ein post­mod­ern­er. Eine Welt aus Zitat­en und Ver­weisen, eine Jonglage mit dem, was man  –  erstens  –  ken­nt, was man  –  zweit­ens  –  ganz anders ken­nt und was man  –  drit­tens  –  kön­nte ken­nen kön­nen. Shalosh ist das hebräis­che Wort für 3, die 3 kom­men aus Tel Aviv, dieser grellen, bun­ten, tol­er­an­ten Stadt. Ein­er Stadt am Meer, übers Mit­telmeer kamen immer die fer­nen Dinge, die Sounds der Anderen. In diesem Klanggewirr  –  Ori­ent und Okzi­dent, Afri­ka und Alter­tum, Neuzeit und Nahost usw.  –  sind sie aufgewach­sen in den 90ern, 3 Fre­unde, die für Nir­vana schwärmten und für Brahms, Weit­er­lesen

#77 Unplaces


 
Müssen wir uns erst wieder in Erin­nerung rufen nach end­losen Zoom-Kon­feren­zen und öden Wohnz­im­mer-Konz­erten: dass Musik nicht aus dem Äther fällt, Musik fällt einem ein. Und was ein Ein­fall aus­löst, zeigt sich, wenn er live gespielt wird und gehört. Die beste Musik ist noch immer die, die man nicht ken­nt. Jet­zt am Son­ntag starten wir urban urtyp neu: 30 Monate nach #76 eröff­nen UNPLACES die neue Spielzeit. Weit­er­lesen

Nic Koray @ CyberTotal

Nic Koray ©

19. Juli 21 Uhr // Welch eine Stimme. Die schon mal bei urban urtyp war mit Monoc­u­lar, TripHop-Act aus Dort­mund, und damals schon war es diese Stimme, die dafür sorgte, dass es klang, als hät­ten Morchee­ba ver­sucht, Monoc­u­lar zu cov­ern. Aber lassen wir es den großen Tom Liwa sagen: “There aren’t many female singers in Ger­many whose voic­es kill me like Nic Koray’s does. And there are even few­er Weit­er­lesen

Wir hatten was mit Björn @ CyberTotal

Wir-hat­ten-was-mit-Björn by Mar­cus Engler ©

19. Juli 18 Uhr // „Wunderschöne Musik aus Bochum”, schrieb Klangla­bor Berlin, “ein Duo, das in ver­schiede­nen erweit­erten Beset­zun­gen ver­sucht, gegen den radio­tauglichen Main­stream Musik als authen­tis­ches Phänomen erfahrbar zu machen. Mit Posaune, Bass und Kof­fer­schlagzeug wird Björn ad Acta gelegt.“ Die bei­den aus Bochum sind: Mai­ka Küster und Maria Traut­mann, sie schreiben Weit­er­lesen