Vorspiel! Sound of the Cities

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Nashville, Memphis, Detroit, Austin, New Orleans, Paris, Birmingham, Antwerpen, Hamburg, Liverpool, Köln, Seattle, Bristol, Düsseldorf, Glasgow, Wien, Manchester, Chicago, Berlin, San Francisco, Los Angeles, Stockholm, New York, London: Warum klingt die eine Stadt so und eine andere anders? Große urban urtyp-Frage. Philipp Krohn und Ole Löding sind ihr nachgereist, zum Vorspiel der neuen Spielzeit lesen sie aus Sound of the Cities, dem Buch zu uu.  Weiterlesen

#46 Jenova Collective

Jenova Collective Band Line Up

Jenova Collective

Elec­tro Swing aus Leeds, die sie­ben Bri­ten stan­den ganz oben auf unse­rem Zettel, als es darum ging, wie wir die Spiel­zeit aus­klin­gen las­sen: Ihr E-Swing klingt anders als der vom Kon­ti­nent. Wär­mer, keine Haudrauf-Party, da ist viel Soul in der Stimme, eine Menge Bigband-Flair. Und dahinter ein Konzept, die Mitz­wan­zi­ger aus Leeds gehö­ren – auch was ihre instrumentalen Fähigkeiten angeht – mit zum Bes­ten, was die Insel im E-Swing-Genre zu bie­ten hat. Als DJ-Set große Klasse, als Live-Act perfekt fürs uu-Saisonfinale. Weiterlesen

#45 März | Cigarettes After Sex

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Cigarettes After Sex – Cover

Spielt Euch und anderen, die denken, sie verstünden etwas von Musik, einmal dieses Stück hier vor und stoppt die Zeit, die es dauert heraus zu finden, was das wohl einmal für ein Song gewesen sein mag. Wer nach den ersten Textzeilen drauf kommt, gesteht damit ein, dass er früher mal einen äußerst fragwürdigen Musikgeschmack hatte  –  bei allen anderen kann man getrost darauf wetten, dass sie allenfalls beim Refrain erraten, dass „Keep On Loving You“ die Coverversion einer ziemlich drögen Mainstream-Ballade von REO Speedwagon ist. REO Speedwagon? Egal. CIGARETTES AFTER SEX kommen aus Brooklyn, sie machen aus dem Gedudel einen irritierend coolen Track. Der androgyne Gesang von Greg Gonzalez, die zurückgenommene Gitarre, die wie aus dem Zimmer nebenan herüber klingt, der hypnotisch verzögerte Basslauf … Weiterlesen

#44 Februar | Doctorella

„Punk-Rock-Elektro-Synthie-Chanson-Mix“, konstatiert DERFREITAG. “Disco-Punk mit dadistischem Einschlag“, das FAZ-Feuilleton. „Indie-Supergroup“, schreibt SPEX („vorsichtig dosiert“). „Electro-Rock-Chansons mit Pop-Appeal und Underground-Prägung“, sagen sie selber, Kerstin und Sandra Grether, die beiden bilden „die Doppelspitze des deutschen Pop-Feminismus“ (meint ZITTY). Vor Jahren hatte Sandra Parole Trixie gegründet, die damals wohl erste Riot-Grrrl-Band im Lande, Kerstin schrieb kluge Texte in SPEX und TAGESSPIEGEL und ziemlich erfolgreiche Bücher, der Longseller „Zuckerbabys“ beispielsweise ist von ihr. Das Wesen aber, das sie jetzt geschaffen haben, Doctorella, ist etwas Neues: eine Polit-Band, die keine ist. Weiterlesen

#43 Januar | Johanna Borchert

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Johanna Borchert by Barbara Kaniewska

Kein Künstlername, kein Verkaufstrick, Johanna Borchert ist Johanna Borchert. Pop und so. Und dann, dann „bekommt man ein Album auf den Tisch, das einem die Füße wegreisst“, so der Kritiker der SÜDDEUTSCHEN: „Wie einst bei Laurie Anderson“. Johanna Borchert ist ECHO JAZZ Gewinnerin 2015, sie ist  –  Königsdisziplin !  –  „Sängerin des Jahres national.“ Ihr jüngstes Album: „ein ganz großer Wurf“. Sagen die ganz großen Feuilletons. „Vergleiche hinken, machen aber Spaß“, schreiben sie, und dann purzeln die Namen, mit denen man sorgsam umgehen sollte: Björk. Nico. Kate Bush. Tori Amos. Leslie Feist. Laurie Anderson. Johanna Borchert ist kein Künstlername, es ist der Name einer Künstlerin. Weiterlesen