#72 Lea W. Frey

Lea W Frey und Band ©

Indie Ambi­ent Pop. Um es auf ein 3-Worte-Wort zu brin­gen, da fehlt jet­zt allerd­ings das Wort Jazz. Und das Wort Klas­sik, offen­bar ist die Stimme klas­sisch geschult, sie spaziert wie Tar­ja Turunen durch vier Oktaven. „Hohe Singkul­tur“, schrieb RONDO, das Klas­sik- & Jazzmagazin, „hohes Sucht­po­ten­tial“ die SÜDDEUTSCHE. Erin­nert an Kate Bush, das ist unver­mei­dlich, Leas Drum­mer wiederum ist Andi Haberl von The Notwist, um ein­mal in eine andere Rich­tung zu weisen. Gibt es das Wort Kraut-Pop? Käme hin. Weit­er­lesen

Charlotte Brandi: urban urtyp edition

Char­lotte Bran­di by Helen Sobi­ral­s­ki ©

Zweimal war sie mit Me And My Drum­mer bei uns, zweimal hat ihr poet­is­ch­er Pop verza­ubert, jet­zt: ihr Solo-Debüt. Das Album ist Mitte Feb­ru­ar erschienen, und? Die Presse ist hin und weg, wir sind es auch, hier ein paar State­ments: Weit­er­lesen

Bohren & der Club of Gore

Bohren und der Club of Gore by Kim von Coels ©

Nur noch 21 Tick­ets an der Abend­kasse ab 18 Uhr! // Ein urban urtyp spezial zum Rosen­mon­tag | Bohren ist alles mögliche nicht:  kein Jazz, kein Krach, kein med­i­ta­tives Zeugs. Auch kein Met­al, schon lange nicht mehr, kein Drone, kein Kein­jazz. Kein Ambi­ent, nur manch­mal vielle­icht. Kein Shoegaze, kein Met­all oder hat­ten wir das schon, nur ab und an ein Hauch von so etwas wie black-sab­bath-doom. Kein Rock, kein Swing, kein deutsch, kein schnell, kein langsam, viel langsamer. „Die langsam­ste Band der Welt“, schrieb SPEX ein­mal, aber woher woll­ten die das wis­sen, sie sind monatlich erschienen, für Bohren fiele sowas unter Hek­tik. Noir music? Ja, Dunkel kön­nen sie. Rid­den Jazz? Eher nicht, Bewe­gung passt nicht so. Detec­tive Jazz? Trifft es am ehesten, nur hil­ft es weit­er? Weit­er­lesen

Review Julia Kadel Trio

Kadel-Kubus: Julias Trio gese­hen von Michael Schwettmann

urban urtyp Kubus, urban urtyp Kadel: Julias Trio mit Stef­fen Roth an den Drums und am Bass mit Greg Cohen, er hat lange lange Jahre mit  —  fes­thal­ten  —   Tom Waits gespielt und mit John Zorn, mit David Byrne, mit Norah Jones, mit Bob Dylan und jet­zt eben mit Julia und Stef­fen. Fan­tastis­ch­er Abend, hier die Foto-Gale­rien von Adam Zegarmistrz Glagla und Michael Schwettmann Pho­tog­ra­phy  von Sabine Hah­ne­feld und Kurt Rade:  Weit­er­lesen

#70 Ströme

Klap­pen­schrank für Verbindun­gen | Muse­um für Kom­mu­nika­tion Berlin

Son­ntag 3. Feb­ru­ar 19 Uhr // Eine Wand aus Stöpseln und Steck­ern, schrankgroß, dicht an dicht. Davor ste­hen die Fräuleins und stöpseln von hier nach da und wieder zurück und mussten, um diesen Job zu kriegen, unver­heiratet sein: So fing das mit dem Tele­fonieren an, bevor die Wählscheibe erfun­den wurde. Dann trat­en die Fräuleins ab, Tobi und Mario treten auf, Weit­er­lesen

#71 LBT

LBT by LBT

Wieder ein Piano-Trio, wieder völ­lig anders, jet­zt ist es untot­er Tech­no, am leben­den Instru­ment erzeugt und rein akustisch beat­met. Keine Com­put­er nir­gend­wo, und doch reicht der Sound von deep bis indus­triell, von fein­füh­lig bis eksta­tisch. Vielle­icht hauen sie den Flügel zu Brei, vielle­icht entheben sie sich (und uns) auf Flügeln der Impres­sio­nen hin­weg, sie sind alle unter 30, kom­men aus München und heißen Leo + Max­i­m­il­ian + Sebas­t­ian. Oder eben Grand Piano + Dou­ble Bass + Drums, was in der Summe Tech­no ergibt. Die bay­erische Presse schwärmt:  Weit­er­lesen